• Deutsch
  • English
  •      
    TheCellist.com
    Daniel Müller-Schott

    CD-Kritiken

    „He plays wide, beautifully, without
    drowning the winding outlines of
    these monologues.” Diapason

    Robert Schumann
    Pizzicato

    Cellist mit wunderschönem Klang

    Welch wunderschöner Klang, welch hervorragendes Gespür für das Wesentliche! Daniel Müller-Schott ist ein Cellist der Sonderklasse und einer, der sich zur guten alten Tradition bekennt, ohne dabei altmodisch zu wirken. Im Gegenteil, wenn Schott auch in jedem Moment sein Cello zum Singen bringen kann, so verliert er doch nie die musikalische Linie aus dem Auge. In Schotts Spiel bleibt alles von einer gewissen Objektivität und instrumentalen Klarheit beeinflußt, Charakteristika, die aber nie akademisch uns neutral wirken, sondern die Expressivität, Virtuosität und traditionelle Schönheit perfekt ergänzen. Man ist so von Müller-Schotts Interpretation fasziniert, dass einem der Pianist Robert Kulek erst beim zweiten Anhören bewusst wird. Und man ist man sich aber ganz schnell klar, dass auch er ein ganz brillianter Musiker und Partner ist.

    Supersonic, pizzicato.lu, Steff

    ... Daniel Müller-Schott ist ein wahrhaft charismatischer Musiker, technisch brillant und mit einem durchdringenden, im höchsten Maße ausdrucksvollen Ton. Robert Kulek ist eine gute Ergänzung und das Spiel des Duos wurde mit lebhaftem Realismus aufgenommen, so dass dieser Schumann viele Vorteile aufweist. Das einzelne Originalwerk, die Fünf Stücke im Volkston, wird nicht nur durch die Opera 70, 73 und 94 - in denen das Cello eine bekannte Alternative zur originalen Bläserinstrumentierung darstellt - ergänzt, sondern durch drei wirkungsvolle Arrangements von Müller-Schott selbst.

    Mehrere Darbietungen sind wirklich großartig: das offenherzig vorgetragene Adagio des op. 70, das von einem wunderbar prägnant gespielten Allegro gefolgt wird, oder die Volkston-Stücke, in denen die beiden jede Gelegenheit nutzen, um ihre schrullige Individualität darzustellen, die im zweiten Stück mit einer von tiefer Meditation geprägten Stimmung abwechselt. Und die Fantasiestücke haben eine lyrische Fülle, die den Zuhörer unmittelbar anspricht. ...

    The gramophone, Dezember 2005, Duncan Druce

    Universale Sprache

    Nur die fünf "Stücke im Volkston" op. 102 sind Originalkompositionen für Violoncello und Klavier. Alle anderen hier versammelten Werke hat Schumann entweder für andere Besetzungen autorisiert, oder sie sind Bearbeitungen von Daniel Müller-Schott. Wie dem auch sei - das Cello ist zur Vermittlung von Schumanns romantischer Empfindsamkeit zweifellos ein Instrument erster Wahl. Müller-Schott lässt die kantablen Linien mit anziehend schönem Ton erblühen. Eine auch vom Klavier her kultivierte und einfühlsame Interpretation.

    N.H. / FONO-Forum 05/05

    „Der junge Münchner zählt mittlerweile zu den Besten seiner Zunft. Schnörkellos zielgerichtet auf die sangliche Linie intoniert er auf seiner neuen CD Cello-Werke von Robert Schumann. Bewegte, innige Romantik ohne Sentimentalitäten.“

    FOCUS 6/2005, CD-Tipp