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    TheCellist.com
    Daniel Müller-Schott

    CD-Kritiken

    „He plays wide, beautifully, without
    drowning the winding outlines of
    these monologues.” Diapason

    Debussy, Poulenc, Franck, Ravel
    BBC
    Strad Selection

    Die Aufnahme der Franck Sonate mit Daniel Müller-Schott und Robert Kulek (EMI Classics) wurde zur "Besten erhältlichen Aufnahme" vom holländischen Musikmagazin "Luister" im Januar 2003 gewählt. Andere Musiker, die für diesen Preis in ihrer Interpretation der Franck Sonate beurteilt wurden, waren u.a. Jaqueline du Pré/Barenboim, Frans Helmerson, Truls Mork und Mischa Maisky/Argerich.

    CD review of The Strad Magazine
    "Strad Selection September 2002"

    As a former pupil of Heinrich Schiff and Steven Isserlis, and regular trio partner with Anne-Sophie Mutter and André Previn, Daniel Müller-Schott is quickly becoming an established name on the musical circuit: on the evidence of this disc, it is certainly merited. The Debussy is a particularly sensitive interpretation, with a pleasing balance between the improvisatory quality in the work coupled with a keen eye for the notational precision. But there is also plenty of electricity, not least in the concluding section of the finale, although as Müller-Schott states in his introductory notes, the prevailing mood is rather melancholy. I have long wondered why the Poulenc Sonata rarely makes an appearance either on disc or in concert, given the attractive melodic passages which pepper the work. Possibly the length and fragmentary nature of the material fail to effect a convincing sense of cogency, but equally the technical trickiness that permeates the score might be a factor in deterring performers. However, Müller-Schott delivers both, an accurate and a stylish rendition, revelling in the lighter balletic-styled melodies and brushing off the technical challenges with élan. In contrast the ubiquitous Franck Sonata positively reels forward in its possionate intensity. Again Müller-Schott steers a steady course through the stormy waters, while eliciting much fervour and expressive colour. Moreover his partner, Robert Kulek, conquers the myriad of notes with ease and mastery. They are both similarly eloquent in Ravels Habanera which concludes the French-inspired programme in this impressive and well-recorded recital disc.

    The Strad Magazine, September 2002, JOANNE TALBOT

    CD review of The Gramophone Magazine
    Well-characterised performances of a young and intelligent chamber duo

    Daniel Müller-Schott and Robert Kulek make a formidable duo partnership; in addition to an impressive level of accomplishment and technical polish, both players combine to project a distinctive, individual view of the music... Throughout one has the impression of very positive, intelligent music-making, and the recorded sound is excellent - full, clear and very realistic.

    The Gramophone, Duncan Druce, September 2002

    "Nach seinem erstaunlichen Plattendebüt mit den Cellosuiten von Johann Sebastian Bach ist nun bei die zweite, nicht minder beachtenswerte CD des jungen Münchner Cellisten Daniel Müller-Schott erschienen. Zusammen mit seinem einfühlsamen Klavierpartner Robert Kulek widmet sich Müller-Schott der Celloliteratur des französischen Impressionismus. Debussys Cellosonate, eines der letzten Werke des damals schon schwerkranken Komponisten vereint nachdenkliche, von den beiden Musikern empfindsam ausgeführte Passagen ebenso wie spritzige Assoziationen an die Commedia dell'arte.

    Die für den Cellisten Pierre Fournier geschriebene Sonate Francis Poulencs ist geprägt von lebhaften thematisch-melodischen Wechselspielen, von seiner Liebe für den Zirkus, für Ballett und Film. Das Original der Franck'schen Sonate ist für Violine, die vom Komponisten autorisierte Cellobearbeitung jedoch nicht von minderem Reiz. Mit Anklängen an Brahms und Schumann hat sie doch ihren ganz eigenen und typisch französischen Esprit, spielt mit Farben und Licht des Impressionismus.

    Daniel Müller-Schott kultiviert einen sanglich-sonoren Celloton und arbeitet subtile Nuancen heraus. Einem Sog gleich lässt er Kantilenen aufblühen, spannt große Bögen über feine Differenzierungen. Hohe Intensität koppelt sich mit einer Leichtigkeit des Spiels, bei der klangfarbliche und charakterliche Wechsel unglaublich mühelos klingen."

    Amazon.de reviews, May 2002, Nina Polaschegg

    Die neue EMI CD von Daniel Müller-Schott und Robert Kulek hat den "Editor's Choice" des BBC Music Magazines im Monat August 2002 gewonnen.

    French Dressing

    Ein junger deutscher Cellist serviert Klassiker des Sonatenrepertoires des 20. Jahrhunderts mit besonders persönlichem Raffinement, meint HELEN WALLACE.

    Zum ersten Mal hörte ich Daniel Müller-Schott in den frühen Neunzigern, als er mir als kraftvoller und ernsthafter Spieler auffiel. Mit dieser CD ist es offensichtlich, dass er etwas auszusagen hat, begabt mit der Kunstfertigkeit und der Persönlichkeit, diese äußerst schwer zu interpretierenden französischen Meisterwerke in Angriff zu nehmen. Und was für eine Zusammenstellung ist dies, von der bitteren Ausgelassenheit in Debussy's später Sonate bis zur andauernden Ekstase der Franck-Sonate. Die vielleicht am schwersten zu bewältigende Sonate ist die von Poulenc - ein großes virtuosenhaftes Werk, das dazu neigt, sich immer dann selbst ein Bein zu stellen, wenn es Gefahr läuft, sich selbst zu ernst zu nehmen. Müller-Schott meistert Poulencs plötzliche Übergänge von Eindringlichkeit zum musikalischen Scherz mit größter Leichtigkeit. Die 'Cavatine' ist einfach nur schön, das 'Ballabile' bezaubernd, und der letzte Satz hat Größe und Fröhlichkeit ohne jede Spur von Anstrengung (dieser Satz stellte sogar den Olympier Fournier vor Probleme). Gleichfalls höchst erfreulich die Franck-Sonate. Das Stück sollte wie eine unendliche Melodie klingen, wenn es sich in den richtigen Händen befindet, und genau das ist es hier. Es gibt immer eine Versuchung, sich zu berauschen an dem rhetorischen Passagenwerk, aber Müller-Schott und Kulek halten eine wundervolle Schwungkraft aufrecht, ohne je über die geheimnisvollen Wirbel hinwegzugleiten. Den möchte ich sehen, der nicht begeistert wäre von dieser Interpretation!
    ...

    Zuammengefaßt, ein wahrlich erfreuliches Programm eines aufregenden Cellisten - ein weiterer Gewinner in EMI's Debutreihe.

    Interpretation: *****
    Klang: *****

    "Diese CD ist ein Meisterstück."

    Kultur-SPIEGEL Juli 2002

    "Daniel Müller-Schott's Spiel ist in der Tat vollendet. Er reagiert ausserordentlich gut auf die sonderbaren und blitzschnellen Stimmungswechsel der Debussy Sonate. Seine Interpretation der Franck Sonate kann man sich nicht leidenschaftlicher vorstellen."

    CD Review, 1. Juni 2002 BBC Radio 3