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    TheCellist.com
    Daniel Müller-Schott

    CD-Kritiken

    „He plays wide, beautifully, without
    drowning the winding outlines of
    these monologues.” Diapason

    Beethoven Vol2
    Exceptional

    CD des Monats Juni 2010
    Ausgewogenheit, Weisheit, Perfektion …

    Vor etwas mehr als einem Jahr, als wir die erste Ausgabe dieses kurzen Gesamtwerks hörten, wagten wir es zu sagen, dass wenn auch die zweite CD mit dem selben Niveau wie diesem abschließen könnte, wir es mit einer absoluten Referenz zu tun hätten. Nun, wir haben uns nicht getäuscht. Alle künstlerischen und klanglichen Tugenden, welche jenen ersten Leckerbissen schmückten, wiederholen sich hier. Das wundervolle Ergebnis von Müller Schott, körperreich und voller Tiefe, stets fein und mit dem richtigen Bogen produziert, und der nicht weniger bildschöne und machtvolle Klang jenes Fazioli, geben sich ganz der Aufgabe hin, diesen Noten mit exzellenter Technik und voller Überzeugung Leben zu verleihen. Die CD beginnt mit Händel Variationen, in denen wir die große Vorstellungskraft erkennen, die Beide schon bei der Exposition des Themas verwirklichen. Im Lauf der folgenden Transformationen, wie es auch schon in den beiden anderen Sammlungen von Variationen der Fall war, ist die Vielfältigkeit der Mittel überwältigend.

    Zum Hauptgericht kommend, bieten die beiden Sonaten des op.102 Lesarten, die - das können wir offen zugeben – fast alles in den Schatten stellen, was bisher auf CD gemacht wurde. Beide Musiker beginnen zu spielen und verstehen es dabei, uns die ganze Vielfalt zu vermitteln – hören Sie zum Beispiel, welche Freude Sie haben in der Abfolge des finalen Allegros der ersten Sonate – und all die romantische Bedeutung dieser Musik. Dieses Herausholen der ganzen Vielfältigkeit einer tiefen Romantik, welche sich in sprudelnder Impulsivität ergießt, nimmt Gestalt an dank eines Cellos voll vielseitiger Farbgebung und darüber eines Klaviers, auf dem Hewitt das Tempo flexibel mit einer Fantasie formt, welche die Sinnlichkeit streift. „Con molto sentimiento d’affetto“ verlangt zum Beispiel das Adagio der zweiten Sonate. Selten dürften wir dies so gehört haben wie hier, mit dieser heiteren Wärme, frei von gekünstelter Zier. Und dann dieses leichte Fugato, funkelnd… Und solcher Art, mit jener Ausgewogenheit, jener Weisheit und jener Perfektion, die ganze CD. Bezwingend.

    Juan-García Rico, Scherzo 06/2010

    Balance, wisdom, perfection

    Exceptional – CD of the month, Scherzo 06/2010
    “… the two [Beethoven] sonatas Op. 102 offer interpretations that – to be perfectly honest – eclipse almost everything that’s been recorded on CD so far.

    Juan-García Rico, Scherzo

    'Once again Müller-Schott and Hewitt deliver strong and committed performances characterised by great attention to detail and wonderful musical interaction. The three sets of variations are projected with charm, elegance and virtuosity'

    BBC Music Magazine

    'These performances are strongly characterised, clearly etched and full of life and drama. The account of the D major Sonata's great, sombre Adagio is powerfully eloquent … with Müller-Schott demonstrating a breathtaking control of subtle changes in tone and dynamic level'

    Gramophone

    '[D major sonata] They project the D major middle section as the ray of light it is. Then they excel in projecting the final fugue clearly, while giving free rein to its sharp cross-accents and registral leaps. Here, Müller-Schott brings a steely intensity to his high passages and an effective growling colour to those down below, while Hewitt deploys her Bachian expertise to advantage, yet conveys Beethoven's counterpoint as pianistically spikier and more rebarbative.'

    International Record Review

    The Daily Telegraph Classical CD of the week

    'Absorbing interpretations, where the two players instinctively click and the music comes across with vibrancy, sensitivity and a galvanising unanimity of purpose'

    The Daily Telegraph

    'Müller-Schott is certianly one of the finest cellists before the public today, and this is his core native repertory. The performances have the winning freshness of rediscovery'

    The Sunday Times